Buffer und Hootsuite - Vergleich der Social Media Tools

Zeit ist das, was vielen von uns am meisten fehlt. Tools, die einen Teil der anfallenden Arbeit übernehmen, sind gefragt. Im Social Media Bereich sind dabei Buffer und Hootsuite die Einsteigermodelle, die schon in der kostenfreien Variante einiges bieten. Was können diese beiden Tools und was unterscheidet sie?

Facebook, Twitter, Google+, Instagram, Xing, Pinterest, LinkedIn,... — wer auf allen Social Media-Hochzeiten tanzen will, der hat viel zu tun. Auf allen Präsenzen muß und sollte man gar nicht vertreten sein, aber auch bei einer reduzierte Auswahl kommt einiges an Pflege zusammen.

Es gibt viele Tools, die Dir einen Teil der Social Media Aktivitäten abnehmen und das sogar kostenlos. Hootsuite und Buffer sind wohl die bekanntesten Vertreter. In diesem Artikel möchte ich Dir Gemeinsamkeiten und Unterschiede vorstellen und Dir auch erzählen wie ich sie nutze und wo ich ganz klare Grenzen der Automatisierung ziehe.

Das erwartet Dich in diesem Beitrag:
  1. Buffer
  2. Hootsuite
  3. Gibt es Alternativen?
  4. Fazit

Buffer

Buffer ist ein Webservice, mit dem Du sehr bequem Inhalte auf Deinen Social Media Kanälen posten und Statistiken zu den Post einsehen kannst.

Zur Auswahl stehen folgende Social Media Kanäle:

  • Twitter
  • Facebook (Profil, Seite, Gruppen)
  • LinkedIn (Profil, Seite)
  • Google+ (Seite)

In der kostenpflichtigen Version (10$/ Monat) steht zusätzlich Pinterest zur Verfügung. In der kostenfreien Version kannst Du aus diesen Kanälen insgesamt drei auswählen. Das Verknüpfen mit den Diensten ist sehr einfach. Du musst allerdings Buffer entsprechende Rechte einräumen.

Wie funktioniert das Planen von Inhalten?

Beiträge kannst Du direkt auf der Seite von Buffer schreiben. Für jeden Kanal kannst Du dazu einen Zeitplan erstellen, also Wochentage und Uhrzeiten einstellen, an denen gepostet werden soll. In der kostenfreien Version gelten die Zeiten allerdings für jeden gewählten Wochentag. Erst in der der Pro-Version können die Pläne detailliert eingestellt werden.

Die Warteschlange in Buffer / Inhalte erstellen in Buffer
Inhalte erstellen und Warteschlange

Erstellst Du nun einen Inhalt, kannst Du wählen, ob

  • der Inhalt sofort veröffentlicht werden soll,
  • ob der Inhalt in die Warteschlange kommt und dann entsprechend des Zeitplans veröffentlicht wird oder
  • ob Du einen speziellen Zeitpunkt zur Veröffentlichung einstellst.

Du kannst individuell festlegen, auf welchem Kanal der Beitrag erscheinen soll, was durchaus wichtig ist. Die einzelnen Kanäle haben ja ihre Besonderheiten. Twitter erlaubt nur 140 Zeichen. Einen langen Post gleichzeitig bei Twitter zu teilen, macht also wenig Sinn, da er abgeschnitten wird. Ein Zeichenzähler hilft beim Erstellen des Inhaltes.

Linkanhänge werden automatisch umgewandelt. Alternativ können Bilder hochgeladen werden.

Beiträge, die in der Warteschlange stehen, kannst Du bequem per Drag & Drop umsortieren (siehe Bild links).

Interessante Beiträge im Web sammeln und teilen

Buffer bietet für die gängigen Browser Erweiterungen an, mit denen Du direkt beim Besuch einer Website Artikel via Buffer auf Deine Social Media Kanäle verteilen kannst. Die Eingabe ist sehr komfortabel und mit dem Power-Scheduler kannst Du sogar wiederholte Posts für die einzelnen Kanäle ganz einfach festlegen.

Externe Beiträge per Browsererweiterung teilen, Power Scheduler

Externe Beiträge per Browsererweiterung teilen, Power Scheduler

Die Buffererweiterung nistet sich z.B. auch bei Facebook ein und ermöglicht so das schnelle Teilen von Beiträgen dort.

Auswertungen und Statistiken

Die Statistiken in der Basisversion sind sehr einfach. Für Tweets erhält man für die Posts eine Übersicht über Likes, Retweets, Klicks, Erwähnungen und die Reichweite.

Was gibt es sonst noch zu Buffer zu sagen?

  • Einige Features wie das Einbinden von RSS-Feeds, Teammitglieder und Artikelempfehlungen sind erst in der Pro-Version erhältlich.
  • Erwähnungen in Beiträgen sind nur bei Twitter möglich. Dazu nutzt man wie gewohnt @ und erhält dann eine Auswahl, die allerdings auf die Twitterprofile beschränkt ist, denen man selber folgt. Bei Facebook und Google+ sind Erwähnungen nicht möglich.
  • Links in Beiträgen werden auf Wunsch automatisch gekürzt. Dazu stehen verschiedene Shortener zur Auswahl.
  • Die Verwendung von UTM-Parametern für das Kampagnentracking in Google Analytics kann bei Bedarf eingeschaltet werden.
  • Für Android und iOS gibt es eine Bufferapp.
  • Buffer bietet tolle Integrationen in andere Apps wie z.B. IFTTT, Zapier, Pocket oder Feedly.
  • Seit neuestem bietet Buffer in der Pro-Version auch eine Kalenderübersicht mit Drag & Drop-Funktion.
  • Die Oberfläche ist auf Englisch.

Update

Per Twitter bekam ich die Nachricht, dass Erwähnungen bei Google+ doch funktionieren. Herzlichen Dank für die Ergänzung!

Vielleicht nicht ganz so praktisch mit den Profilnummern, aber zumindest geht es ;-)

Mein Fazit zu Buffer

Der große Vorteil von Buffer ist, dass es sehr einfach zu verstehen und bedienen ist. Für das Bespielen von Nebenkanälen ist es bestens geeignet und für kleinere Unternehmen reicht die kostenfreie Version dazu meist vollkommen aus.

Ich nutze Buffer selber für das Verteilen von Inhalten auf Google+ und Twitter. Meinen Workflow dazu habe ich bereits vorgestellt: Redaktionsplan und Social Media Management mit Trello. Dabei schreibe ich jeden Post individuell, auch wenn ich einen Link noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt veröffentliche. Ich automatisieren also nur den reinen Veröffentlichungsvorgang — nicht den Post an sich. Letzteres halte ich für ein No-Go.

Für Posts auf meiner Facebookseite nutze ich es nicht. Mir fehlen die Erwähnungen und Facebook straft das automatisierte Posten unter Umständen ab. Hier verwende ich lieber Facebooks Planenfunktion. Für Posts in Gruppen ist es aber sehr praktisch, z.B. bei regelmäßigen Gruppenaktionen, die man so schon vorab vorbereiten kann.

Achte auf Deine Facebook-Reichweite

Das automatisierte Posten auf Facebook gerade mit freien Tools kann massive Auswirkungen auf die Reichweite Deiner Beiträge haben. Die kostenfreien Tools werden sehr häufig eingesetzt, leider aber auch für minderwertige Beiträge. Wird ein solcher Beitrag als Spam markiert, so wird das per API auch für das  verwendete Tool vermerkt und führt so zu einer allgemeinen Abwertung. Siehe dazu einen Beitrag in der Fanpage-Admin-Gruppe.

Hootsuite

Hootsuite kann eigentlich all das, was Buffer auch kann, dazu aber noch einiges mehr. Mit dem Tool kannst Du auch Social Media Streams beobachten und mit Deinen Fans und Followern in Dialog treten, also kommentieren, Kommentare beantworten, usw. Dadurch ist das Tool allerdings um einiges komplexer im Vergleich zu Buffer.

Folgende Kanäle stehen zur Auswahl:

  • Twitter
  • Facebook (Profil, Seite, Gruppen)
  • Google+ (Seite)
  • LinkedIn (Profil, Gruppen, Unternehmen)
  • WordPress (wordpress.com)
  • Instagram

Das Posten auf Instagram erfolgt nicht direkt, sondern über eine Art Erinnerungsfunktion und die Hootsuite-App, da ein automatisiertes Posten auf Instagram durch die API nicht erlaubt ist.

Bei Hootsuite sind im kostenfreien Tarif drei Netzwerke enthalten.

Alles auf einem Blick: Dashboard, Reiter, Streams

Wie schon gesagt, kannst Du mit Hootsuite nicht nur posten, sondern auch beobachten. Das erfolgt über sogenannte Streams. Diese kannst Du für eine bessere Übersichtlichkeit in Reitern anordnen.

Am Beispiel von Twitter kannst Du Dir also Streams mit dem normalen Homefeed, Erwähnungen, Retweets, neuen Followern, eigenen Tweets, Nachrichten oder Favoriten anlegen. Darüberhinaus auch noch Streams mit eigenen Suchen oder Listen.

Streams und Reiter im Dashboard von Hootsuite
Streams und Reiter im Dashboard von Hootsuite

Direkte Kommunikation

Das Schöne an Hootsuite ist, dass Du direkt in der Weboberfläche kommunizieren kannst. Auf einen Tweet antworten oder ihn retweeten geht genauso wie einen Facebookkommentar oder eine Nachricht beantworten, einen Kommentar zu liken oder wenn nötig zu löschen.

Ein Wechsel zu den verschiedenen Plattformen ist also nicht nötig und das gibt einen Gewinn an Übersichtlichkeit und Zeit. Nach einen Upgrade auf die Pro-Version, kannst Du Aufgaben auch an Teammitglieder zuweisen. Bei größeren Präsenzen und mehreren Beteiligten eine interessante Möglichkeit.

Wie funktioniert das Planen von Inhalten?

Das Veröffentlichen von Inhalten mit Hootsuite ist sehr einfach. Im oberen Bereich der Seite gibt es dazu einen Bereich. Nach Auswahl des gewünschten Netzwerks (eines oder gleich mehrere) stehen verschiedene Funktionen zur Verfügung wie z.B.

  • Linkanhänge
  • Bildanhänge
  • Nachrichtenplanung
  • Standort
  • Targetingoption für Twitter
  • Datenschutzeinstellung für Facebookprofile (nicht für Seiten!)

Für die Nachrichtenplanung kannst Du wie schon bei Buffer einen Beitrag sofort veröffentlichen, einen Zeitpunkt selber festlegen oder auf eine AutoPlanung zurückgreifen.

Je nach Netzwerk werden maximale Zeichenzahlen angezeigt. Hilfreich ist auch das Speichern von Entwürfen.

Geplante Inhalte lassen sich natürlich nachträglich bearbeiten und umplanen.

Beiträge in Hootsuite erstellen
Beiträge in Hootsuite erstellen

Interessante Beiträge sammeln und teilen

Genauso wie Buffer bietet Hootsuite Browsererweiterungen an, mit denen Du beim Surfen Inhalte vorbereiten und deren Veröffentlichung gleich starten oder planen kannst.

Dieses Hootlet platziert sich auch an anderen Stellen. So findest Du auch bei Facebook entsprechende Links, um Beiträge direkt zu teilen.

Statistiken und Auswertungen

Hootsuite bietet Vorlagen im Statistikbereich. Viele sind in der kostenfreien Version allerdings gesperrt. Verfügbar sind z.B. Übersichten für Facebookseiten. Allerdings bekommst Du diese Daten auch direkt bei Facebook und das besser.

Für überzeugende Statistiken musst Du einen kostenpflichtigen Tarif haben oder Funktionen dazubuchen.

Was gibt es sonst noch zu Hootsuite zu sagen?

  • Erwähnungen funktionieren nur bei Twitter und da auch nur aus der eigenen Liste.
  • Im kostenfreien Tarif können zwei RSS-Feeds eingebunden werden.
  • Auch für Hootsuite gibt es Apps. Die iOS-App finde ich allerdings nicht so wirklich ansprechend.
  • Links werden über den hauseigenen Dienst Ow.ly gekürzt.
  • Die Integration von Hootsuite ist nicht so gut wie bei Buffer. Bei IFTTT und Zapier gibt es noch keine Möglichkeit mit Hootsuite zu arbeiten.
  • Im Appcenter von Hootsuite kannst Du die Grundfunktionen erweitern.
  • Die Oberfläche ist in deutsch verfügbar.

Mein Fazit zu Hootsuite?

Wie schon geschrieben ist Hootsuite um einiges komplexer als Buffer, bietet dafür aber tolle Möglichkeiten. Du musst aber mit einer etwas längeren Einarbeitungszeit rechnen und Dich mit den ganzen Funktionen und Einstellungen beschäftigen.

Ich selber nutze Hootsuite nicht so intensiv. Mir fehlt die Integration in externe Dienste. So komplex sind meine Social Media Aktivitäten noch nicht, dass sich der Vorteil alles auf einem Blick zu haben besonders auszahlt. Meist kommuniziere ich also doch auf der jeweiligen Plattform. Für Facebook gelten die gleichen Einschränkungen wie schon oben bei Buffer geschrieben: die Erwähnungen gehen nicht und mit einer Reichweitendrosselung ist zu rechnen.

Update aus den Kommentaren:

Zum Thema Reichweitenverlust hat sich Paul von Hootsuite in den Kommentaren gemeldet. Er schreibt:

„Ich würde gern noch richtig stellen, dass Tools/Plattformen von Drittanbietern die Reichweite auf Facebook definitiv nicht einschränken. Es kursieren einige Artikel (fast alle auf Englisch) die das behaupten, aber wenn man genauer nachliest, sieht man, dass diese Artikel alle aus dem Jahr 2013 und früher stammen, bzw neuere Artikel sich auf eben diese alten Artikel beziehen. Diese Artikel sind keinesfalls falsch, aber die Informationen darin sind veraltet. Die eingeschränkte Reichweite kam durch den alten FB Algorithmus "EdgeRank" zustande, der vor Jahren bereits durch "GraphRank" ersetzt wurde. In Gesprächen mit unserem Partner Facebook wurde versichert, dass Posts durch Drittanbieter (wie Hootsuite) keinesfalls durch weniger Reichweite abgestraft werden.”

Das ist gut zu hören!

Für Twitter finde die vielen Streams sehr hilfreich. Dafür gibt es aber auch andere Software wie z.B. Tweetdeck.

Gibt es Alternativen?

Natürlich! Für viele dieser Alternativen musst Du allerdings viel Geld investieren. Für Blogger und kleine Unternehmer sind diese Tools meist unbezahlbar und auch nicht notwendig. Um Brot zu kaufen muss ich ja auch nicht mit dem Spaceshuttle vorfahren.

Eine recht kostengünstige Alternative, die Du auch für einen begrenzten Zeitraum vorher kostenfrei testen kannst, ist WebZunder.

Es bietet als Kanäle Facebook, Twitter, Foursquare, WordPress und — vielleicht interessant — Xing. Die Oberfläche ist sehr gut strukturiert und übersichtlich. Das Posten von Inhalten erfolgt hier über Beitragsarten (Statusmeldung, Link, Bild, Beitrag). Danach richten sich die Kanäle, die dann aber immer zusammen bespielt werden. Dieses Konzept finde ich nicht so gut, da ich gerne Inhalte je nach Kanal anpasse und individuell erstellen möchte. Ich muß aber sagen, dass ich mir WebZunder nur kurz angeschaut habe und es da vielleicht doch Möglichkeiten gibt für das einzelne Posten. War mir aber nicht ersichtlich.

Eine weitere Alternative ist Scompler. Dieses System ist ein komplettes Content Marketing System, dementsprechend komplex ist es. Es bietet sehr interessante Möglichkeiten und sehr viele Netzwerke, aber hier sollte man viel Einarbeitungszeit einplanen. Für Kleinunternehmer ist Scompler kostenfrei.

Bei diesen beiden Tools, die relativ neu am Markt sind, fehlen natürlich noch nützliche Erweiterungen und Apps.

Update aus den Kommentaren

Annika hat mich noch auf Coschedule hingewiesen. Als Nicht-Wordpress-Bloggerin hatte ich das gar nicht auf dem Schirm. Danke für den Hinweis!

Fazit

Buffer und Hootsuite bieten tolle Möglichkeiten, sie haben aber auch ihre Nachteile. Für mich sind das vor allem:

  • Erwähnungen funktionieren nicht für Facebook und Google+. Bei Twitter ebenfalls nur eingeschränkt (nur Personen, denen man folgt). Diese gehören für mich aber unbedingt dazu.
  • Gerade bei Facebook muss man mit einem Reichweitenabfall beim automatisierten Posten über externe Tools rechnen.
  • Es fehlen teilweise spezielle Einstellungen wie z.B. Sichtbarkeitseinstellungen bei Facebook.
  • Die Statistiken in der kostenfreien Variante sind nicht wirklich erhellend. Da geben die eigenen Plattformstatistiken mehr her.

Gerade in Kombination der beiden Tools, kann man einige Kanäle abdecken.

Kritisiert werden diese Tools oft alleine aufgrund des Wortes „Automatisierung“. Social Media funktioniert nicht automatisiert - diesem Satz stimme ich voll und ganz zu.

Aber: solche Tools können punktuell unterstützen, die Effektivität steigern und haben dann eine Berechtigung. Der Vorteil ist einfach, konzentriert Beiträge für einen begrenzten Zeitraum vorzubereiten, anstatt sich jeden Tag aufs neue Gedanken zu machen und den Erstellungsprozess (Schreiben, Bilder bearbeiten,…) jeden Tag neu zu starten. Wenn Du einen Artikel geschrieben hast und den gleich und nach bestimmten Zeiten erneut postest, ist es sinnvoller diese Postings gleich vorzubereiten. Du bist noch im Thema drinnen und hast gleich den Überblick, welche verschiedenen Aspekte Du mit mehreren Postings beleuchten kannst. So wird es auch nicht nur eine dumpfe Wiederholung.

Sehr hilfreich sind die Tools auch für das Teilen fremder Inhalte, im Fachjargon Content Curation genannt. Dank Browsererweiterung kann man diese Arbeit viel effektiver erledigen.

Social Media lebt von der Kommunikation, d.h. die Unterstützung beim Veröffentlichen ist das eine. Den anschließenden Dialog musst Du selber führen. Das kann Dir kein Tool abnehmen. Mit Hootsuite kannst Du das allerdings direkt in der gleichen Oberfläche machen. Ein klarer Pluspunkt. Achte also unbedingt darauf, dass Du in der Zeit nach einem Posting auch ansprechbar bist und auf Reaktionen eingehen kannst. Bist Du gerade auf einer einsamen Insel ohne Internetanschluß, solltest Du in dieser Zeit auch nichts veröffentlichen. Meine Meinung.

Letztendlich hilft Dir aber das tollste Werkzeug nicht, wenn es nicht in Deinen Workflow passt. Den musst Du selber für Dich herausfinden.

Hast Du Fragen oder kennst Du andere hilfreiche Tools? Dann freue ich mich über Deinen Kommentar. Und falls Dir der Artikel geholfen hat, freue ich mich auch, wenn Du ihn in Deinen Social Media Kanälen weiterempfiehlst — manuell oder mit Hilfe von Buffer oder Hootsuite.

Bildquelle: a6photo / shutterstock

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Zu diesem Artikel gibt es 5 Kommentare
  1. 16.11.2015 10:51

    Super, wieder einmal ein sehr informativer und ausführlicher Vergleich, vielen Dank! Hast du schon Erfahrung mit Coschedule sammeln können? (http://coschedule.com/) Das scheint mir auf den 1. Blick auch recht einfach in der Bedienung und man kann sogar direkt in Wordpress posten bzw. Artikel dort planen und in Wordpress veröffentlichen.Dafür kostet es aber 15 Dollar pro Monat...

    Liebe Grüße
    Annika

  1. 16.11.2015 11:06

    Danke Annika! Als Nicht-Wordpress-Bloggerin hatte ich das gar nicht auf dem Schirm, obwohl bekannt. Ich ergänze es im Text.

  1. 20.01.2016 11:08

    Liebe Katharina,

    schöner Artikel und eine ehrliche Gegenüberstellung! Hootsuite würde ich selber für den Privatgebrauch kaum empfehlen, da es, wie Du sagtest, zu komplex dafür ist. Für komplexere Unternehmen oder Agenturen, die viele Profile unterschiedlicher Kunden verwalten müssen, ist die Plattform schon eher geeignet. Ich freue mich besonders, dass Du Dich auch gegen Automation von Social Media stellst. Das Vorausplanen von Inhalten sollte keinesfalls menschliche Interaktion ersetzen, oder einschränken. (engagement vs publishing)

    Ich würde gern noch richtig stellen, dass Tools/Plattformen von Drittanbietern die Reichweite auf Facebook definitiv nicht einschränken. Es kursieren einige Artikel (fast alle auf Englisch) die das behaupten, aber wenn man genauer nachliest, sieht man, dass diese Artikel alle aus dem Jahr 2013 und früher stammen, bzw neuere Artikel sich auf eben diese alten Artikel beziehen. Diese Artikel sind keinesfalls falsch, aber die Informationen darin sind veraltet. Die eingeschränkte Reichweite kam durch den alten FB Algorithmus "EdgeRank" zustande, der vor Jahren bereits durch "GraphRank" ersetzt wurde. In Gesprächen mit unserem Partner Facebook wurde versichert, dass Posts durch Drittanbieter (wie Hootsuite) keinesfalls durch weniger Reichweite abgestraft werden.

    Noch mal Danke für den schönen Artikel und liebe Grüße aus dem Hootsuite Nest :)

  1. 21.01.2016 17:29

    Lieber Paul,
    vielen Dank für Deinen Kommentar mit den Ergänzungen aus erster Hand, die ich gerne oben im Artikel zitieren werde.
    Das Thema Reichweitenverlust durch Freetools ist öfters Thema in der Facebook-Admin-Gruppe (oben verlinkt). Die Aussagen stammen schon von Experten mit gutem Draht zu Facebook. Umso mehr freut es mich, dass Du da quasi Entwarnung gibst.
    Herzliche Grüße ins Nest
    Katharina

  1. 23.01.2016 11:58

    Ein sehr lesenswerter Artikel und Vergleich zweier, bekannter Tools für das Social-Media-Management.

    "Letztendlich hilft Dir aber das tollste Werkzeug nicht, wenn es nicht in Deinen Workflow passt. Den musst Du selber für Dich herausfinden."

    Diese Aussage unterschreibe ich sofort, denn was nützt das "coolste" Tool, wenn es nicht zu mir passt?

    Beste Grüße

    Ralph

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